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Presse
Titel: Bericht Gerauer Echo

Stücke je nach Stimmung
Live-Musik: Die Band „Different Faces“ spielt heute Abend bei der Mörfelder Kerb unter dem Motto „Rock and Groove“
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WORFELDEN/MÖRFELDEN. „Wir sind anspruchsvoller und komplexer in unserer Musik geworden und wollen Stücke bringen, die nicht jeder macht, beispielsweise von der kanadischen Rockband Saga oder Songs von Peter Gabriel“, sagt Torsten Hotz. Er ist eines der Gesichter der Cover-Rockband „Different faces“.

Die Band ist am heutigen Samstag (18.) ab 20 Uhr zusammen mit den „Groove agents“ aus Heusenstamm bei der „Merfeller Kerb“ unter dem Motto „Rock and Groove“ im Bürgerhaus Mörfelden zu Gast. Der Eintritt kostet zwischen 18 und 20 Uhr sechs, danach acht Euro.

„Der Verein der Mörfelder Kerbeburschen hat erstmals seit einigen Jahren wieder Livebands engagiert. Da wird es gut abgehen“, freut sich Gitarrist und Leadsänger Torsten Hotz schon auf den Auftritt. Vor acht Jahren hat Hotz mit Sängerin Angelina Lemke und Bassist Roland Sturm die „Different faces“ gegründet. Später kam Lothar Will hinzu, doch die Besetzung wechselte im Laufe der Jahre einige Male aus persönlichen oder beruflichen Gründen. Vor einem halben Jahr fusionierten Lemke, Will und Hotz mit „Tommy and the Krauts“.

Von den „Krauts“ fühlten sich nun Knut Navratil (Bass), Marco Sahm (Schlagzeug) und Volker Hemes (Keyboards) bei den „Different faces“ zuhause. „Wir kannten uns schon lange und hatten die gleichen Ziele“, erzählt Torsten Hotz.

Jährlich 15 bis 20 Gigs – Auftritte größerer oder kleinerer Art in Kneipen, bei Polterabenden oder bei Firmen- und Vereinsfeiern in Sälen, Festzelten oder bei Open-Airs – nennt Torsten Hotz das künftige Ziel, an dem die Bandmitglieder derzeit arbeiten. Die kommenden Monate wollen die Musiker, die in Worfelden, Mörfelden, Groß-Gerau und Groß-Zimmern beheimatet sind, nutzen, im Probenraum im Worfelder Bürgerhaus ihr Musikrepertoire von 60 auf 100 Titel aufzustocken. „Wir wollen flexibler werden und den Veranstaltern dennoch sehr moderate Preise bieten“, betont Hotz.

Inzwischen reicht das Programm von Pop, Rock über Oldies bis Hardrock und „Newmetal“. Auf der Setliste stehen Titel der Rolling Stones, REM, AC/DC, Westernhagen, Bryan Adams, Bon Jovi, Mothers Finest, Donna Summer, ZZ Top, Rammstein oder Korn, um nur einige zu nennen. Die Band sei flexibel, sagt Knut Navratil, oft würde die Titelwahl je nach Publikumsstimmung noch auf der Bühne geändert.

Lediglich Schlager und Fastnachtsmusik seien „aus Prinzip“ nicht im Repertoire, so Hotz. Dass Stimmung auch ohne Tanzmusik möglich ist und das Publikum „auf alles tanzt“, hat die Band unlängst im Groß-Rohrheim erlebt, als sie ein mit 800 Personen proppenvolles Festzelt zum Grooven brachte.

Reichtümer könne man mit dem Musikmachen nicht erwerben, doch soll sich das Hobby künftig tragen, auch, um Ersatz bei Instrumenten oder Technik beschaffen zu können. Licht und Tontechnik wird je nach Bedarf pro Auftritt gemietet. Künftig möchten die „Different faces“ auch außerhalb des Kreises Groß-Gerau zu hören sein, etwa in Mainz, Frankfurt oder Richtung Darmstadt-Dieburg. Gefeilt wird derzeit zudem an der Optik des Bühnenoutfits sowie an der Bühnenpräsenz.

„Eine Band kann gut sein, aber wenn sich die Musiker nicht bewegen, ist es für die Zuschauer langweilig“, weiß Torsten Hotz, der zuweilen samt seinem Rollstuhl und Gitarre über die Bühne fetzt. Spontane Bewegungen und Wortwitz sowie Interaktion bei den Ansagen müssten authentisch rüberkommen, eine einstudierte Choreografie lehnen Torsten Hotz und Knut Navratil ab.
Marvi Mensch
18.10.2008


Verfasst am: 18.10.2008
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Letzte Änderung:
04.09.2010
 
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Christoph Geiss